Bereits am 13. Mai war bei Bauarbeiten in der Pforzheimer Oststadt eine 1,8 Tonnen schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Für die notwendige Entschärfung musste ein großer Bereich evakuiert werden – rund 27.000 Menschen waren betroffen.
Gegen 0:30 Uhr starteten rund 30 Einsatzkräfte aus den THW Ortsverbänden Neuhausen, Göppingen, Kirchheim/Teck und Aalen in den Einsatz. Ihre Aufgabe war der Betrieb eines Bereitstellungsraumes an der Landesmesse Stuttgart, sowie die koordinierte Verlegung von Einsatzkräften nach Pforzheim.
Der Ortsverband Neuhausen war mit 14 Einsatzkräften im Einsatz und übernahm mit dem Zugtrupp die Führung des Bereitstellungsraumes. Zusätzlich stellte der Ortsverband (OV) die drei Schlussfahrzeuge der Marschkolonnen. Die Fachgruppe N unterstützte bei Infrastruktur und Betrieb.
Die Fachgruppe Führungsunterstützung des OV Kirchheim/Teck sorgte für die systematische Registrierung der eintreffenden Kräfte. Der OV Göppingen stellte mit der Fachgruppe Logistik und Versorgung die Verpflegung der Einsatzkräfte sicher. Die Verbandsführer aus Göppingen und Aalen führten die Marschkolonnen nach Pforzheim.
In drei Marschkolonnen im Abstand von jeweils 20 Minuten wurden 44 Krankentransportwagen nach Pforzheim verlegt. Durch dieses abgestimmte Vorgehen konnten die Einsatzkräfte geordnet und effizient in den Einsatzraum eingebracht werden.
Gegen 10:00 Uhr endete der Einsatz für die letzten Kräfte des Regionalbereichs Göppingen. Die Entschärfung des Blindgängers verlief erfolgreich und die Evakuierungsmaßnahmen konnten aufgehoben werden.
Ein besonderer Dank gilt dem Regierungspräsidium Stuttgart für die hervorragende Zusammenarbeit sowie allen eingesetzten Einsatzkräften für ihren engagierten und professionellen Einsatz in dieser langen Nacht.