Das Szenario
Ein Unfall mit einem Autodrehkran hatte einen großflächigen Stromausfall in weiten Teilen Braunschweigs ausgelöst. Mit dem Strom fiel auch das gesamte Kommunikationsnetz aus. Der Bevölkerungsschutz rief daraufhin das THW zu Hilfe: Unsere Aufgabe war es, ein feldmäßiges Kommunikationsnetz aufzubauen und die Verbindung zwischen Bevölkerungsschutz-Leuchttürmen sowie zentralen Einrichtungen der öffentlichen Ordnung herzustellen.
112 Kilometer Kabel – bundesweit
Insgesamt 40 Fachgruppen Kommunikation aus ganz Deutschland rückten dafür an – 350 Einsatzkräfte, die gemeinsam rund 112 Kilometer Kabel verlegten und wieder einholten. Durch Straßen, über Feldwege, neben der Autobahn: Jede Einsatzstelle brachte ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Neben dem Aufbau drahtgebundener Leitungen wurden drahtlose Verbindungen hergestellt sowie das Lagendarstellungssystem ARGUS geschult.
Unser Beitrag
Als Teil der bundesweiten Übung übernahmen fünf Helfer des THW Ortsverbandes Neuhausen einen Abschnitt im zugewiesenen Einsatzraum und arbeiteten eng mit den anderen Trupps zusammen. Untergebracht waren alle Kräfte im Feldlager „Raffteichbad", versorgt durch den gastgebenden Ortsverband Braunschweig.
Üben für den Ernstfall
Kabelblitz zeigt eindrücklich warum wir regelmäßig üben: Wenn Strom und Kommunikationseinrichtungen gleichzeitig ausfallen, muss die Fachgruppe Kommunikation schnell und zuverlässig handeln können – damit Hilfe die Menschen erreicht, die sie brauchen. Wir freuen uns, diesen Beitrag geleistet zu haben, und danken allen beteiligten Kräften für drei intensive Übungstage.