28.01.2017, von Eike Sommer

Zugdienst "Steckleiter und Retten aus Höhen"

Nach einer theoretischen Einführung in der Unterkunft ging es im Trümmergelände der THW BuS Neuhausen an die Praxis.

Als Erstes wurde eine Leiter aufgestellt, um zu einer vermutlich verletzten Person vorzudringen. Dies wurde von verschiedenen Trupps der ersten und zweiten Bergungsgruppe an unterschiedlichen Stellen geübt. Danach wurde, um die  Person retten zu können, eine schiefe Ebene aufgebaut (Steckleiter im Winkel von ca. 45°). Hierbei muss die Leiter in der Mitte unterbaut werden, um die mechanische Belastung der Steckleiterteile zu minimieren. Die Person kann dann mit Hilfe der Schleifkorbtrage gerettet werden.

Nachdem wir auch dieses Szenario erfolgreich bewältigt hatten, wurde noch die Möglichkeit getestet, eine Person mittels eines Leiterhebels zu retten. Dies geschah auch wieder an verschiedenen Stellen im Trümmergelände. Zuletzt versuchte sich die zweite Bergungsgruppe erfolgreich an einer Personenrettung mit Seilbahn, während die erste Bergungsgruppe eine Person unter Zuhilfenahme zweier Steckleiterteile in Verbindung mit dem sog. Z-Stück (was zusammen eine Bockleiter ergibt) aus einem Schacht rettete.


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